Der Sackpfeyffer zu Linden

 


2011: Alpen (Nufenenpass / Passo della Novena)
2011: Alpen
(Nufenenpass / Passo della Novena)

2008: Alpen (Fernpass)
2008: Alpen (Fernpass)

2008: Harz (Torfhaus)
2008: Harz (Torfhaus)

2015: Deister (Bröhn)
2015: Deister
(Bröhn)

2015: Lüneburger Heide (bei Velgen)
2015: Lüneburger Heide (bei Velgen)
 
Fahrradtouren 2017

Auf diesen Seiten ist eine Auswahl der im laufenden Jahr gefahrenen Fahrradtouren mit Bildern, Daten und kurzen Beschreibungen dokumentiert. Weiter unten auf dieser Seite folgen Erläuterungen zu auf diesen Seiten verwendeten Symbolen, Kürzeln und Begriffen.

Touren 2007
Touren 2008
Touren 2009
Touren 2010
Touren 2011
Touren 2012
Touren 2013
Touren 2014
Touren 2015
Touren 2016
Touren 2017
 
Etappe
   
gefahren am
flach  Calenberger Land 06.01.2017
flach  Calenberger Land 28.01.2017
flach  Calenberger Land 04.02.2017
Berg, schwer  Deister 26.03.2017
Berg, leicht  Leinebergland 27.03.2017
Berg, schwer  Harz (Torfhaus) 28.03.2017
Berg, schwer  Deister 09.04.2017
flach  Calenberger Land 22.04.2017
Berg, leicht  Deister 30.04.2017
Berg, leicht  Deister 14.05.2017
Berg, leicht  Solling 21.05.2017
Berg, schwer  Harz (Schalke) 26.05.2017
Berg, schwer  Harz (Brocken) 27.05.2017
Berg, schwer  Harz (Bruchberg) 10.06.2017
Berg, schwer  Deister – Süntel 18.06.2017
Berg, schwer  Harz (Brocken) – Nachtfahrt 26./27.06.2017
Berg, leicht  Deister 02.07.2017
flach  Alpen, Anreise 24.07.2017
Berg, schwer  Alpen, 01. Etappe 25.07.2017
Berg, schwer  Alpen, 02. Etappe 26.07.2017
Berg, schwer  Alpen, 03. Etappe 27.07.2017
Berg, schwer  Alpen, 04. Etappe 28.07.2017
Berg, schwer  Alpen, 05. Etappe 29.07.2017
Berg, schwer  Alpen, 06. Etappe 30.07.2017
Berg, schwer  Alpen, 07. Etappe 31.07.2017
Berg, schwer  Alpen, 08. Etappe 01.08.2017
Berg, schwer  Alpen, 09. Etappe 02.08.2017
Berg, schwer  Alpen, 10. Etappe 03.08.2017
flach  Alpen, 11. Etappe 04.08.2017
Berg, schwer  Alpen, 12. Etappe 05.08.2017
Berg, leicht  Alpen, 13. Etappe 06.08.2017
flach  Alpen, Abreise 07.08.2017
  2013: Alpen (Splügenpass / Pass dal Spleia)
2013: Alpen
(Splügenpass / Pass dal Spleia)

2014: Harz (Brocken)
2014: Harz (Brocken)

2014: Sauerland (Brachter Höhe)
2014: Sauerland (Brachter Höhe)

2010: Calenberger Land (bei Ihme-Roloven)
2010: Calenberger Land
(bei Ihme-Roloven)

2012: Nordseeküste (bei Burhaversiel)
2012: Nordseeküste (bei Burhaversiel)

Erläuterungen

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf Symbole, Kürzel und Begriffe, die auf dieser Seite und den zugehörigen Unterseiten verwendet werden. Die Höhenangaben von Orten erfolgen bezogen auf die landesüblichen Höhennormale, für Orte in Deutschland in "Meter über Normalhöhennull" (m ü.NHN) oder veraltet "Meter über Normalnull" (m ü. NN) bzw. "Meter über Höhennormal" (m ü. HN), für Orte in Österreich in "Meter über Adria" (m.ü.A.) oder veraltet "Meter Seehöhe" bzw. "Meter über dem Meer" (m ü.d.M.), für Orte in Italien "metri sul livello del mare" (m s.l.m.; dt.: "Meter über dem Meeresspiegel"), für Orte in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein "Meter über Meer" (m ü. M.), im italienischsprachigen Teil der Schweiz auch als Übersetzung "metri sul livello del mare" (m s/m), und für Orte in Slowenien m. i. J. ("Metara iznad Jadrana"; dt.: "Meter über Adria").
Eine systematische Dokumentation der Fahrradtouren begann erst 2008. Daher fallen die Angaben zu früheren Fahrradtouren etwas spärlicher aus.

ProfilBerg, schwer oder Berg, leicht oder flach; Erläuterungen nachfolgend. Die Zuordnung zu einer der drei Profile ist für andere Fahrradfahrer nicht unbedingt repräsentativ. Was hier als schwere Bergetappe eingestuft wird, ist für sportlich ambitionierte Rennradfahrer mitunter nur ein "Berg zum Anwärmen". Hartnäckige Flachlandradler hingegen können mitunter überhaupt nicht nachvollziehen, wie man sowas freiwillig fahren kann.
Berg, schwerschwere bis extrem schwere Bergetappe: ein Anstieg mit großer Höhendifferenz, meist im Hochgebirge; oder mehrere Anstiege mit in Summe großer Höhendifferenz, meist im Mittelgebirge; oder längere sehr steile Passagen, sowohl im Hochgebirge als auch im Mittelgebirge
Berg, leichtleichte bis mittelschwere Bergetappe: ein Anstieg oder mehrere Anstiege mit in Summe geringerer Höhendifferenz ohne sehr steile Passagen von kurzen steilen Rampen abgesehen, sowohl im Hochgebirge als auch im Mittelgebirge
flachFlachetappe: ohne nennenswerte Anstiege, auch im Hochgebirgs- oder im Mittelgebirgsraum möglich
RouteVerlauf der Etappe, bei eintägigen Touren identisch mit dem Verlauf der Tour, Eisenbahntransfers sind kursiv gesetzt und nur bei Mehrtagestouren angegeben, oder wenn sie innerhalb der Etappe erfolgten, bei Eintagestouren mit Start oder Ziel nicht in Hannover ist von einem Eisenbahntransfer zwischen diesem Ort und Hannover auszugehen; aus Landkarten und frei verfügbaren Quellen ermittelt; Zahlen in Klammern hinter den Orten geben deren Höhe über dem jeweils landesüblichen Höhennormal an
Anzahl Etappennur in den Jahresstatistiken angegeben, alle gefahrenen Etappen, bei Eintagestouren entspricht die Tour einer Etappe, bei Mehrtagestouren werden An- und Abreisetage nur mitgezählt, wenn an diesen Tagen auch eine nennenswerte Etappe (Rundkurs oder längere Streckenfahrt) absolviert wurde
Längemit dem Fahrrad zurückgelegte Strecke in km; mit dem Fahrradcomputer oder aus Landkarten ermittelt, in den Jahresstatistiken die während aller Etappen insgesamt zurückgelegte Strecke
Fahrzeitdie reine Fahrradfahrzeit, also die Zeit, während der sich die Laufräder drehen; mit dem Fahrradcomputer ermittelt, in den Jahresstatistiken die Gesamtfahrzeit für alle Etappen
Reisezeitdie Zeit, die zwischen der Abfahrt am Startort und der Ankunft am Zielort verstrichen ist, ohne Fahrten mit anderen Verkehrsmitteln (Bahn, Bus, Schiff, Fähre, …) und Wartezeiten auf diese, wenn nicht anders vermerkt, An- und Abfahrten zu Bahnhöfen sowie längere Aufenthalte unterwegs mitgerechnet; häufig nur grob durch Blicke auf eine Uhr ermittelt, selten mit der Stoppuhr ermittelt, auf volle 5 Minuten oder noch gröber gerundet; oft nicht angegeben
SchnittDurchschnittsgeschwindigkeit in km/h; Länge dividiert durch Fahrzeit, in den Jahresstatistiken der Mittelwert aus allen Etappen
SpitzeSpitzengeschwindigkeit in km/h; mit dem Fahrradcomputer ermittelt, in den Jahresstatistiken der Spitzenwert aus allen Etappen
Höhenmetermit der Fahrrad bergauf überwundene Höhendifferenz in m; aus Landkarten und frei verfügbaren Quellen ermittelt, in den Jahresstatistiken die während aller Etappen insgesamt bergauf überwundene Höhendifferenz
max. Steigungmaximale mit dem Fahrrad überwundene Steigung in %; von Verkehrsschildern abgelesen oder mit frei verfügbaren Quellen ermittelt, daher in wenigen Fällen nicht die tatsächlich maximal überwundene Steigung; nicht immer angegeben, in den Jahresstatistiken der Spitzenwert aus allen Etappen
max. Höhehöchster mit dem Fahrrad im Verlauf der Tour erreichter Punkt, das "Dach der Tour"; nicht immer angegeben; bei Mehrtagestouren ist zusätzlich für jede Etappe, ausgenommen Flachetappen, der höchste mit dem Fahrrad im Verlauf der Etappe erreichte Punkt, das "Dach der Etappe", angegeben, in den Jahresstatistiken der Spitzenwert aus allen Etappen
BeschreibungBeschreibung des Tour- bzw. Etappenverlaufs an dem Tag, an dem sie gefahren wurde, also keine allgemeine Beschreibung der Tour- bzw. Etappe, bei Mehrtagestouren auch mal mit allgemeineren Reiseeindrücken vom Tag und meist etwas umfangreicher als bei Eintagestouren

Hinweis: Hier wird für die Einheit "Kilometer pro Stunde" die Schreibweise km/h verwendet. Auf die wissenschaftlich korrekte Schreibweise km·h⁻¹ wird verzichtet, da die Schreibweise km/h für Angaben von Geschwindigkeiten, die mit Fahrzeugen erreicht werden, sehr weit verbreitet ist.

Fahrzeit vs. Reisezeit

Wie kommt die mitunter große Differenz zwischen Fahrzeit und Reisezeit zu Stande?

Der Grund sind die zahlreichen Pausen.

Fotopausen: Die ergeben sich spontan, wenn das Motiv passt und sind ein Grund, warum fast immer solo gefahren wird. Diese spontanen Stopps sind Mitfahrern nicht zumutbar. Soweit möglich werden Menschen und Stinkekisten (Kraftfahrzeuge, ausgenommen gelegentliche Fotos von Eisenbahnen und Linienbussen) und bei reinen Landschaftsmotiven auch Bauwerke auf den Fotos vermieden. Wenn ein Motiv in absehbar kurzer Zeit frei von Menschen und Stinkekisten ablichtbar wird, wird auch schon mal einige Minuten auf einen guten "Schuss" gewartet, am Berg allerdings nicht zu lange, um nicht aus dem Bergauftritt zu kommen. Da sind dann wie auch generell bei Bauwerken mitunter sehr hässliche Kompromisse erforderlich.

Sanitärpausen: Das erklärt sich wohl von selbst, macht generell nicht so richtig viel Spaß und spätestens bei Stechbomberattacken während der Verrichtung wird's hektisch.

Futterpausen: Energieriegel-Matschepampe aus der Trikottasche gibt's nicht! Die Dinger sind in der Lenkertasche verstaut und für einen Bissen davon wird kurz angehalten. Und oft kommt noch eine längere Futterpause für eine richtige Mahlzeit am Wegesrand dazu.

Pausen "am Berg": Wenn bei einer Bergauffahrt der Puls am Anschlag ist oder die Beine kurz entlastet werden wollen, wird kurz angehalten. Es bringt schließlich nichts, am Berg zu "explodieren"! Die einzelne Pause ist mit maximal ca. 2 Minuten zwar sehr kurz, aber bei längeren oder steileren Bergauffahrten werden diese Pausen häufiger nötig und das läppert sich, zumal sich in diesen Situationen oft auch der Griff zur Kamera anbietet. Damit bin ich vermutlich der langsamste Bergfahrer, und meine Statur entspricht auch ziemlich genau dem Antityp eines Bergfahrers, aber es heißt einerseits "Der Weg ist das Ziel" und andererseits werden weder Rennrad und schon gar nicht Radrennen gefahren. Wenn das obere Ende der Berges so rechtzeitig erreicht wird, dass auch die Abfahrt bei Tageslicht endet, reicht das. Sollen die anderen Bergfahrer mich ruhig überholen, mehr als oben Ankommen tun die auch nicht. Mein Rhythmus am Berg kann niemandem zugemutet werden, weshalb schwerere Bergetappen grundsätzlich solo gefahren werden. Und wenn von hinten was Dickes (Lkw, Bus, Trecker, Panzer) angebrummt kommt, wird auch im Interesse der eigenen Sicherheit sobald möglich kurz rechts ran gefahren und der Brummer vorbeiziehen gelassen.

Abkühlpausen: Diese besonders lästigen und grundsätzlich zu langen Pausen werden mitunter bei Bergabfahrten notwendig, damit die Felgen durch das Bremsen nicht überhitzen. Besonders anfällig für solche Pausen sind Etappen mit langen, steilen Abfahrten bei direkter Sonneneinstrahlung und hochsommerlichen Temperaturen, idealerweise mit Mehrtagesgepäck auf dem Fahrrad. Seit Anfang des Jahres 2011 sorgt am Vorderrad des Tourenrades eine mechanisch betätigte Scheibenbremse für die Umwandlung von kinetischer in thermische Energie. Dadurch wurde die Anzahl der notwendigen Abkühlpausen drastisch reduziert. Seit Anfang 2013 steht ein geländegängiges, aber straßenverkehrstaugliches Fahrrad mit mechanisch betätigten Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad zur Verfügung. Dieses Fahrrad wird außer im "Gelände" (Waldwege) auch umgerüstet mit Straßenreifen und Schutzblechen für die Hochgebirgstouren genutzt, womit Abkühlpausen weitgehend der Vergangenheit angehören.

überwundene Höhenmeter vs. nominelle Höhendifferenz

Wieso ist bei Etappen mit nur einem Anstieg der Wert der bergauf überwundener Höhenmeter mitunter größer als die nominelle Höhendifferenz zwischen Ende und Beginn des Anstiegs?

Gerade bei längeren Anstiegen gibt es im Verlauf gelegentlich Abschnitte mit "negativer Steigung", also kurze Abfahrten. Die dadurch verlorenen Höhenmeter müssen erneut überwunden werden und addieren sich somit zur nominellen Höhendifferenz zwischen Ende und Beginn des Anstiegs.

"Oben ohne"?

Echte Pedalritter fahren mit Helm
300 dpi  JPEG 

"Oben ohne" ist nicht! Gefahren wird grundsätzlich mit Fahrradhelm auf dem Kopf. Schließlich sind mehr als genug dösige Leute mit ihren Stinkekisten unterwegs und vor einer Panne oder einem eigenen Fahrfehler mit Sturz ist man auch nie hundertprozentig geschützt. Im Sommer schwitzt man zwar unter dem Fahrradhelm, aber in Verbindung mit dem Fahrtwind führt dies zu einem angenehm kühlenden Effekt durch die Verdunstungskälte. Anders als immer wieder behauptet kocht man sich unter dem Fahrradhelm die Birne nicht weich, ohne Fahrradhelm hingegen wird bei praller Sonne der Bregen gnadenlos gegrillt.



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letzte Aktualisierung: 03.09.2017