Fahrradtouren: Alpen, 08. Etappe, gefahren am 10.08.2026
Der Sackpfeyffer zu Linden
Profil
Berg, schwer
Route
Sankt Sigmund im Sellrain (1536) – Haggen (1647) – Kühtaisattel (2017) – Kühtai (2013) – Issalm (1753) – Ochsengarten (1546) – Mühlau (1108) – Oetzerau (1000) – Oetz (784) – Ebene (736) – Ambach (758) – Ötztal-Bahnhof (696) – Haiming (664)
Länge
35,3 km
Fahrzeit
3 h 21 min
Reisezeit
7 h 35 min
Schnitt
10,5 km/h
Spitze
43,2 km/h
Höhenmeter
489 m
max. Steigung
15 %
max. Höhe
2017 m.ü.A.
Beschreibung
An diesem Tag war es zu heiß, wodurch sich die Etappe unnötig in die Länge zog. Erst am Nachmittag schoben sich erst vereinzelt und später vermehrt Wolken vor die Sonne. Zu heiß blieb es dennoch. Lediglich oberhalb etwa 1800 m.ü.A. war es nicht mehr brüllend heiß, aber immer noch viel zu warm. Direkt in Sankt Sigmund im Sellrain begann das steilste Stück dieser Etappe. Aus dem Baustellenbereich im Ort heraus schiebend wurde daher gar nicht erst aufgestiegen. Oberhalb von Haggen nimmt die durchschnittliche Steigung der Ostrampe des Kühtaisattel allmählich ab, und nennenswerte Steilstücke liegen dort auch keine mehr. Mit der Überquerung des Kühtaisattel führte diese Etappe über das „Dach der Tour“. Im Rahmen dieser Tour verlief auch nur diese Etappe zeitweise oberhalb der montanen Waldgrenze, die montane Baumgrenze wurde nicht überschritten. Auf der mit dem Ort Kühtai überbauten Passhöhe hielt sich der Rummel in erfreulichen Grenzen. In der Abfahrt von Kühtai kam die Hitze bald zurück. In Ochsengarten war es schon wieder heiß. Dort wurde am Abzweig zum Sattele kurz angehalten. Ursprünglich war eine Weiterfahrt über das Sattele geplant, aber dieser Plan wurde wegen der Hitze bereits am Morgen im Quartier aufgegeben und statt dessen die Abfahrt nach Oetz geplant. Hauptgrund dafür waren die letzten ca. 7 km der Abfahrt vom Sattele nach Haiming mit einem mittleren Gefälle von mehr als 10 %, was in der Hitze für die Bremsen hätte problematisch werden können. Auch die Abfahrt nach Oetz enthält einige Steilstücke, die aber wesentlich kürzer sind durch flachere Streckenabschnitte voneinander getrennt sind. Zudem ist die Abfahrt von Ochsengarten nach Oetz länger und fällt über weniger Höhenmeter ab als die Abfahrt vom Sattele nach Haiming. Die gefahrene Route brachte gegenüber der ursprünglich geplanten Route 6,3 km mehr Strecke und 153 Höhenmeter bergauf weniger. So kurz nach dem „Dach der Tour“ wäre möglicherweise auch bei brauchbarem Fahrradwetter in Ochsengarten spontan die Entscheidung gegen die Fahrt über das Sattele gefallen, aber bei der Hitze vor Ort kam eine Fahrt über das Sattele nicht in Frage. Oetz war stark überlaufen und mit Kraftverkehr belastet, weshalb dieser Ort nach einer „Einkehr“ in einen Supermarkt schnell wieder verlassen wurde. Zunächst wurde auf dem Ötztal Radweg gefahren. Dieser wurde jedoch zwischen Oetz und Ebene wieder verlassen und auf die Straße gewechselt, da die Fahrt auf dem Ötztal Radweg einen nennenswerten Umweg nach Haiming bedeutet hätte und die Tageszeit schon ein wenig vorgerückt war. Zum Ende der Etappe hin verdichteten sich die Wolken zunehmend, aber der zu erwartende Regen setzte erst zu Beginn der Nacht ein und brachte im Inntal und damit einhergehend auch im überhitzten Quartier keine nennenswerte Abkühlung.