Fahrradtouren: Alpen, 09. Etappe, gefahren am 11.08.2026
Der Sackpfeyffer zu Linden
Profil
flach
Route
Haiming (664) – Magerbach (658) – Mötz (640) – Stams (639) – Rietz (635) – Pfaffenhofen (621) – Oberhofen im Inntal (615) – Flaurling-Bahnhof (607) – Polling in Tirol (614) – Hatting (602) – Zirl (592) – Völs (583) – Innsbruck (578) – Bahnfahrt: Innsbruck Hbf. – Seefeld in Tirol – Seefeld (1180) – Gießenbach (1010) – Scharnitz (959)
Länge
62,3 km = [Hallein → Innsbruck] 52,2 km + [Seefeld → Scharnitz] 10,1 km
Fahrzeit
4 h 05 min
Reisezeit
8 h 00 min, davon Bahnfahrt (inkl. Fahrkartenkauf & Wartezeit) 1 h 10 min
Schnitt
15,3 km/h
Spitze
41,1 km/h
Höhenmeter
62 m = [Hallein → Innsbruck] 43 m + [Seefeld → Scharnitz] 19 m
max. Steigung
1180 m.ü.A.
Beschreibung
An diesem Tag war es zu heiß, wodurch sich die Etappe unnötig in die Länge zog. Tagsüber schoben sich vereinzelt und hin und wieder auch vermehrt Wolken vor die Sonne. Zu heiß blieb es dennoch.
Nach der wenig erholsamen Nacht im überhitzten Zimmer und der schon am Morgen herrschenden Hitze im Inntal wurde diese Etappe noch im Quartier grundlegend umgeplant. Die Bergauffahrt von Telfs nach Mösern (mit Weiterfahrt nach Seefeld) fiel aus! Neben der Hitze, die mindestens in der unteren Hälfte des Anstiegs präsent gewesen wäre, war zusätzlich mit starker Sonneneinstrahlung während der gesamten Bergauffahrt zu rechnen, da dieser Anstieg in der Südflanke des Mieminger Gebirges verläuft. Statt dessen wurde flach auf dem Inn-Radweg bis Innsbruck gefahren und dort ein Zug nach Seefeld genommen. Die gefahrene Route brachte gegenüber der ursprünglich geplanten Route 22,6 km mehr Strecke und 651 Höhenmeter bergauf weniger.
Der Trassenkilometer 0,000 der Karwendelbahn liegt im Westbahnhof Innsbruck. Die auf der Karwendelbahn verkehrenden Züge sind jedoch bis zum Hauptbahnhof Innsbruck durchgebunden, wo dafür zwei Kopfgleise samt Bahnsteigen zur Verfügung stehen. Die Trasse der Karwendelbahn verläuft durch bzw. über zahlreiche Kunstbauten (Tunnel, Galerien, Viadukte, Brücken). Vom Inn-Radweg aus sind einiger dieser Kunstbauten in der Martinswand zu sehen.
Der Zustieg in den Zug nach Seefeld wäre auch an den Bahnhöfen Innsbrück Hötting oder Innsbruck Westbahnhof möglich gewesen. Beide Bahnhöfe sind vom Inn-Radweg aus nicht ausgeschildert, weshalb bis Innsbruck Hbf. gefahren wurde. Damit endete der erste Teil dieser 09. Etappe dort, wo der zweite Teil der 06. Etappe begann. Somit war entgegen der ursprünglichen Planung ein Rundkurs von Innsbruck über Götzens, Sankt Sigmund im Sellrain, Kühtaisattel und Haiming zurück nach Innsbruck gefahren worden.
Nach der ursprünglich nicht geplanten und daher unerfreulichen Bahnfahrt wurde der Rest der Etappe wie ursprünglich geplant von Seefeld nach Scharnitz auf dem Fahrrad gefahren. Diese Etappe war die letzte dieser Tour, die komplett in alpiner Landschaft verlief. Zwischen Gießenbach und Scharnitz wurd die Höhe von 1000 m.ü.A. unterschritten und der Rest der Tour verlief in Höhen unter 1000 Meter. In Scharnitz erreichte die Temperatur nach Sonnenuntergang erträgliche Werte, wodurch die Übernachtung auch nicht in einem überhitzten Zimmer erfolgte.