Fahrradtouren: Alpen, 07. Etappe, gefahren am 09.08.2026
Der Sackpfeyffer zu Linden
Profil
Berg, schwer
Route
Götzens (865) – Birgitz (859) – Axams (881) – Grinzens (948) – Neder (1041) – Brandögg (992) – Sellrain (953) – Untermarendebach (1127) – Gries im Sellrain (1184) – Muhrenhöfe (1285) – Kreuzlehn (1344) – Alt-Peida (1476) – Sankt Sigmund im Sellrain (1536)
Länge
18,9 km
Fahrzeit
3 h 28 min
Reisezeit
7 h 40 min
Schnitt
5,4 km/h
Spitze
33,7 km/h
Höhenmeter
808 m
max. Steigung
16 %
max. Höhe
1536 m.ü.A.
Beschreibung
An diesem Tag war es zu heiß, wodurch sich die Etappe unnötig in die Länge zog. Erst am Nachmittag schoben sich vereinzelt Wolken vor die Sonne. Trotz der zunehmenden Höhe im Verlauf diese Etappe blieb bis ins Etappenziel heiß. Erst nach Sonnenuntergang nahm die Temperatur im Etappenziel erträgliche Werte an.
Diese Etappe war die langsamste der Tour. Auf dem Westlichen Mittelgebirge ging es erstmal bergauf und dann extrem steil bergab ins Sellraintal. Die Schotterpiste zwischen Brandögg und Sellrain war als Schiebestück eingeplant, aber bereits in Brandögg begann schon auf Asphalt das Gefälle mit bis zu 19 % ins Sellraintal. Dort wurde sicherheitshalber und materialschonend geschoben. Die Schotterpiste lag wenigstens im Schatten. Die alternative Route auf der Straße über Tanneben fällt mit bis zu 19 % ins Sellraintal ab, bringt zusätzlich 2,6 km Strecke und 48 Höhenmeter bergauf. Zudem lag die Straße soweit in Neder vom Abzweig nach Brandögg aus einsehbar überwiegend in der Sonne. In Sellrain wurde auf die Ostrampe des Kühtaisattel aufgefahren. Ab dort begann dann der lange Schlussanstieg bis zur Bergankunft in Sankt Sigmund im Sellrain. Bereits in Sellrain beginnt ein erstes Steilstück. Am Westrand von Gries im Sellrain beginnt das zweite Steilstück, das durchgängig geschoben wurde. Zur maximalen Neigung in diesem Steilstück gibt es vor Ort widersprüchliche Angaben. Die Beschilderung für Rennradfahrer bergwärts zeigt eine maximale Steigung von 20 % an. Das offizielle Verkehrsschild am oberen Ende dieses Steilstücks zeigt talwärts ein maximales Gefälle von 16 % an. Eine dieser beiden Neigungsangaben ist notwendigerweise falsch. In Sankt Sigmund im Sellrain mussten die letzten Meter von der Ostrampe des Kühtaisattel bis zum Quartier geschoben werden, weil dort baustellenbedingt kein fahrradtauglicher Straßenbelag vorhanden war.