Fahrradtouren: Sauerland, 3. Etappe, gefahren am 08.07.2026
Der Sackpfeyffer zu Linden
Profil
Berg, schwer
Route
Schmallenberg (392) – Gleidorf (392) – Winkhausen (408) – Niedersorpe (474) – Rellmecke (496) – Mittelsorpe (502) – Obersorpe (524) – Rehsiepen (563) – Am großen Bildchen (Passhöhe) (702) – Altastenberg (771) – Kahler Asten (841) – Winterberg (668) – Silbach (546) – Siedlinghausen (454) – Brunskappel (415) – Wulmeringhausen (371) – Assinghauser Straße (422) – Assinghausen (400) – K47, namenloser Pass (502) – Bruchhausen (453) – Elleringhausen (393) – Olsberg (338) – Bigge (332)
Länge
60,6 km
Fahrzeit
5 h 11 min
Reisezeit
9 h 40 min
Schnitt
11,7 km/h
Spitze
37,4 km/h
Höhenmeter
667 m
max. Steigung
12 %
max. Höhe
841 m ü.NHN
Beschreibung
Nach der Königsetappe am Vortag führte diese Etappe auf das „Dach der Tour“, den Kahlen Asten. Das Wetter hatte sich über Nacht deutlich geändert. Die Tour startete bei +17 °C und bedecktem Himmel sowie immer wieder durchziehenden Sprüh- und Nieselregenschauern, die aber zunächst keinen Griff zu den Regenklamotten erzwangen. In Olsberg wurde auf den „SauerlandRadring“, der dort auf der stillgelegten Bahnstrecke Altenhundem–Wenholthausen verläuft, aufgefahren. Dieser Radweg wurde in Gleidorf wieder verlassen und bis Winkhausen auf der B236 gefahren. Dies erfolgte primär, um in Winkhausen den Abzweig ins Sorpetal nicht zu verpassen, und sekundär zur Vermeidung zusätzlicher Höhenmeter auf dem Radweg zwischen Gleidorf und Winkhausen. Zudem wurde dadurch zuverlässig eine mögliche Fahrt auf nasser Schotterpiste ausgeschlossen.
Das Sorpetal erinnert mit den entlang der Talstraße liegenden Ortschaften ein wenig an ein Hochgebirgstal. Die Namensbestandteile „Nieder“, „Mittel“ und „Ober“ für die Ortsteile von Sorpe verstärken diesen Eindruck.
In Obersorpe intensivierte sich kurzzeitig der Nieselregen so stark, das eine Pause in einem Pavillon am Straßenrand eingelegt wurde. Nach dem Durchzug dieses Schauers konnte ohne Regenklamotten bis auf den Kahlen Asten gefahren werden. Am Großen Bildchen wurde bis auf die Passhöhe gefahren, der Pass aber nicht überquert, sondern nach Altastenberg abgebogen. Nach der Einkehr im Astenturm nieselte es zu Beginn der Abfahrt etwas kräftiger. Bei +15 °C und bedecktem Himmel wurden Regenhelmüberzieher, Regenjacke und lange Regenhose aber schon allein als Windschutz für die Abfahrt erforderlich. Auch in der Abfahrt zogen immer wieder Sprüh- und Nieselregenschauer durch und es blieb bis zum Etappenende bedeckt. Außerhalb der Regenschauer bot sich trotz des trüben Gesamteindrucks einigermaßen Mittelgebirgspanorama. Im gefühlt flachen Negertal wurde wieder ohne Regenhose gefahren.
Der Flurname „Negertal“ hat nichts mit Rassismus zu tun! Das Tal wird vom Fluss Neger durchflossen, woraus der Flurname resultiert. Diese Neger mündet in die Ruhr wird deshalb auch Neger (Ruhr) genannt, denn im Sauerland gibt es noch einen Fluss mit dem Namen Neger, der in die Bieke mündet und deshalb auch Neger (Bieke) genannt wird.