Saalhausen (315) – Steinernes Kreuz (494) – Würdinghausen (322) – Oberhundem (402) – Rhein-Weser-Turm (679) – Rüspe (506) – Röspe (490) – Aue (431) – Wingeshausen (456) – Jagdhaus (Passhöhe) (656) – Jagdhaus (Ort) (650) – Oberfleckenberg (366) – Fleckenberg (357) – Schmallenberg (392)
Bei sehr sonnigem Wetter stand die Königsetappe an. Angriffe durch Regenbremsen blieben anders als am Vortag selten. Der erste Anstieg der Etappe zu Steinernes Kreuz kommt kurz nach der Lenneüberquerung mit bis zu 13 % Steigung gleich zur Sache und brachte damit einhergehend auch das erste Schiebestück. Der zweite Anstieg der Etappe zum Rhein-Weser-Turm kommt ohne starke Steigungen aus. Die Westrampe ist als Bergstraße mit acht Kehren trassiert und vermittelt dadurch Bergfahrgefühl. Hatten größere Teile der Westrampe am
27.06.2018 noch im Wald gelegen, lagen sie an diesem Tag nahezu komplett in der prallen Sonne. Die Passhöhe liegt auf der Rhein-Weser-Wasserscheide, worauf sich auch der Name „Rhein-Weser-Turm“ bezieht. In den Rhein-Weser-Turm wurde zum Mittagessen eingekehrt. Mit der Abfahrt verlief die Etappe erst mal im Einzugsbereich der Weser. Die keinerlei Weitblicke bietende Ostrampe wurde ohne Fotopause abgefahren. Die das Edertal bei Aue umgebende Landschaft vermittelt nicht mehr den Eindruck im Hochsauerland unterwegs zu sein. Der letzte Anstieg bot am oberen Ende von Wingeshausen noch ein kurzes steiles Schiebestück. In den oberen Bereichen bieten beide Rampem zum Jagdhaus Weitblicke. Mit der Passhöhe wurde erneut die Rhein-Weser-Wasserscheide wieder in das Einzugsgebiet des Rheins überquert. Kurz vor Schmallenberg wurde erneut die Lenne überquert. Ein Blick flussaufwärts bot sich wegen der stark befahrenen B236 und des dichten Uferbewuchses nicht. Schmallenberg trägt zu Recht den Bestandteil „berg“ im Ortsnamen, denn die Kernstadt liegt oberhalb des Talgrundes des Lennetals.