Fahrradtouren: Alpen, 05. Etappe, gefahren am 07.08.2026
Der Sackpfeyffer zu Linden
Profil
Berg, schwer
Route
Oberkrimml (1074) – Hochkrimml Filzstein, Mautstelle (1628) – Gerlospass (1531) – Gerlos (1251) – Gmünd (1210) – Hainzenberg (925) – Zell am Ziller (584)
Länge
38,3 km
Fahrzeit
3 h 31 min
Reisezeit
8 h 40 min
Schnitt
10,9 km/h
Spitze
42,1 km/h
Höhenmeter
585 m
max. Steigung
9 %
max. Höhe
1628 m.ü.A.
Beschreibung
An diesem Tag war es zu heiß, wodurch sich die Etappe unnötig in die Länge zog. Erst am Nachmittag schoben sich erst vereinzelt und später vermehrt Wolken vor die Sonne. Bis zum einsetzenden Regen blieb es dennoch zu heiß.
Durch den Regen am Vortag war die Krimmler Ache, in deren Verlauf die Krimmler Wasserfälle liegen, gut gefüllt, wodurch reichlich Wasser über die Wasserfälle fiel. Die Krimmler Wasserfälle mit ihrer Gesamtfallhöhe von ca. 380 m bestehen aus dem Oberen Krimmler Wasserfall mit einer Fallhöhe von ca. 140 m, dem Mittleren Krimmler Wasserfall mit einer Fallhöhe von ca. 100 m und dem Unteren Krimmler Wasserfall mit einer Fallhöhe von ca. 140 m.
Eigentlich sollte sich die Ostrampe der Gerlos Alpenstraße gut treten lassen. In der Hitze, wobei auch noch Teile der Straße in der Sonne lagen, stellte sich das etwas anders dar.
Die Ähnlichkeit der Schilder an der Gerlos Alpenstraße mit denen an der Großglockner Hochalpenstraße ist kein Zufall. Beide Straßen weren von der selben Firma betrieben. Auf dem Kulminationspunkt der Gerlos Alpenstraße steht die einzige Mautstelle im Verlauf der Straße. Die Mautpflicht gilt nur für Kraftfahrzeuge. Der Kulminationspunkt der Gerlos Alpenstraße ist keine Passhöhe im orographischen Sinn. Daher gibt es dort konsequenterweise auch kein Passhöhenschild. Gleichwohl entspricht das Fahrerlebnis der Überquerung dieses Kulminationspunktes der Überquerung einer Passhöhe. Dafür ist die Passhöhe des Gerlospass extrem unscheinbar und an der Straße auch nirgends ausgeschildert. Daher wurde die genaue Lage dieser Passhöhe bei dieser Etappe nicht gefunden und dem entsprechend gibt es davon auch kein Foto.
Nach der Pause auf dem Kulminationspunkt der Gerlos Alpenstraße zeigte ein Blick nach Westen in Richtung der anstehenden Abfahrt nichts Gutes. Da es nach Regen aussah, wurde für die Abfahrt gleich die Regenkleidung inkl. langer Regenhose angezogen. Lediglich die Regenüberhandschuhe wurden noch weggelassen, aber schon mal griffbereit in die Lenkertasche gepackt. Nach der Vorbeifahrt am Speicher Durlassboden setzte zunächst leichter Regen ein, der sich aber in kurzer Zeit zu extremem Starkregen intensivierte, was dann auch das Anziehen der Regenüberhandschuhe erforderte. Von einmündenden Feldwegen aus ergossen sich bereits Schlammströme auf die Straße und mahnten zur Eile, um so etwas am Berg nicht noch ein paar Nummern größer zu erleben. Wegen der stark eingeschränkten Sicht und des Wassers und teilweise Schlamms auf der Straße konnte aber auch nicht rasend schnell abgefahren werden. Primär wegen der gebotenen Eile gibt es keine Fotos von der Abfahrt im Regen. Zudem wären bei dem extremen Starkregen Fotos nur von einem überdachten Unterstand (Bushäuschen o. ä.) aus möglich gewesen. Wegen der gebotenen Eile wurde nicht nach einem überdachten Unterstand Ausschau gehalten. Diese Abfahrt im Regen war einer der wenigen Zeiträume ohne Brüllhitze bei dieser Tour.