Fahrradtouren: Alpen, 01. Etappe, gefahren am 03.08.2026
Der Sackpfeyffer zu Linden
Profil
Berg, leicht
Route
Berchtesgaden (589) – Unterau (517) – Scheffau, namenloser Pass (692) – Wegscheid (597) – Hallein (460) – Bad Vigaun (460) – Garnei (462) – Moos-Siedlung (462) – Kuchl (461) – Golling an der Salzach (464) – Pass Lueg (553) – Tenneck (515) – Werfen (543) – Pfarrwerfen (523) – Bischofshofen (555)
Länge
50,8 km
Fahrzeit
4 h 37 min
Reisezeit
9 h 45 min
Schnitt
11,0 km/h
Spitze
34,2 km/h
Höhenmeter
427 m
max. Steigung
24 %
max. Höhe
692 m ü.NHN
Beschreibung
An diesem Tag war es zu heiß, wodurch sich die Etappe unnötig in die Länge zog. Erst am Nachmittag schoben sich erst vereinzelt und später vermehrt Wolken vor die Sonne. Zu heiß blieb es dennoch.
In Unterau begann der mit bis zu 24 % Steigung steilste Anstieg der Tour im Nesseltal nach Scheffau. Wenigstens lag das Steilstück im Schatten. Die anderen beiden möglichen Routen waren aber nicht wirklich Alternativen. Die Fahrt über Oberau auf der von Süden kommend kurz vorher in Unterau abzweigenden Straße ist zwar weniger steil, bringt dafür aber zusätzlich 1,9 km Strecke und 75 Höhenmeter bergauf. Zudem war die Straße soweit von Unterau einsehbar stark mit Kraftverkehr belastet und lag in der prallen Sonne, was bei der Hitze auch ein Problem hätte werden können. Die flache Route über Kraftwerk Urstein hätte ein sehr negatives Fahrerlebnis geboten, da gleich die erste Etappe der Tour erst mal aus den Alpen raus geführt hätte. Zudem wäre noch länger im Salzburg–Halleiner-Becken bei extremer Hitze mit bis zu +38 °C im Schatten zu fahren gewesen, was bei der gewählten Route erst ab Hallein begann und am Pass Lueg endete. Heiß blieb es mit bis zu +32 °C im Schatten ab dem Pass Lueg dennoch bis zum Ende der Etappe.
Die Fahrradwegweisung ist in Hallein unübersichtlich. Zumal scheint es dort mehrere Varianten des Tauernradweges zu geben. Wegen der extremen Hitze wurde nicht lange nach der Idealvariante gesucht, sondern Fahrradwegweisern folgend nach Süden gefahren, weshalb die Fahrt längere Zeit nicht direkt an der Salzach erfolgte. Ab Golling an der Salzach ist die Streckenführung des Tauernradweges wieder eindeutig ohne Varianten.
Der Name „Tauernradweg“ ist zumindest fragwürdig, da der größte Teil dieses Radweges fernab irgendwelcher Tauern verläuft. Kein Teil dieses Radweges verläuft in oder gar über irgendwelche Tauern. Lediglich der südlichste Teil dieses Radweges verläuft im Pinzgau am Nordrand der Hohen Tauern.